Der Schröpfkopf

Der gute alte Schröpfkopf wird wieder zum Leben erweckt :-) Viel wird in den heutigen Tagen über ihn gemunkelt. Produziert und verkauft soll er haben vor vielen Monden Schöpfkopfschnapper in die ganze Welt ... und von überdurchschnittlicher Qualität ... vielleicht sogar nach Rom (?) Wer weiß ?



Was hat der Schröpfkopf mit uns zu tun? Das Gewerbe hat sich im ganzen 19. Jahrhundert bis hinein in dieses Jahrhundert entwickelt. 1835 beschäftigten sich hier mit der Fabrikation von „Schröpfköpfen“ und „Aderlaßeiselein“ neun Meister und zwei Gesellen. Diese fertigen im Jahr rund 2000 Stück, welche zeitweise persönlich in den europäischen Städten Paris, Warschau, Wien, Leipzig, Frankfurt/Oder und vielen anderen Orten vertrieben wurden. Namen wie Fröhle, Abele, Scherrbacher oder Hagenmaier waren mit diesem Gewerbe der Feinmechanik verbunden. Manche brachten es zu großem Ansehen in der Gemeinde und zu bescheidenem Reichtum. Der ein oder andere Schröpfkopfmacher konnte seine Tochter bei der Verheiratung mit einer Mitgift auf „ein Säckchen Gold“ stellen. Da man früher in etwa einem Dutzend Häuser in Deggingen die Schröpfköpfe hergestellt hat, welche zur Blutentnahme bei Mensch und Tier dienten ist es zur Tradition geworden das sich zu uns immer mal wieder ein Schröpfkopf gesellt der mit uns unterwegs ist.





Hallöle


Copyrights by bloody Schroepfkopf !